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SEM – SEO – SEA: Die verschiedenen Formen des Suchmaschinen-Marketings

In Zeiten des digitalen Marketings kommen Sie um die Begriffe SEM, SEO und SEA nicht herum. Doch was bedeuten diese eigentlich? Im nachfolgenden Beitrag werden Ihnen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser drei wesentlichen Begrifflichkeiten im Online Marketing näher erläutert.

Durch Suchmaschinen-Marketing (SEM) für potenzielle Kunden sichtbarer werden 

Die Abkürzung SEM steht für Search Engine Marketing und wird zu deutsch als „Suchmaschinenmarketing“ übersetzt. Das Suchmaschinenmarketing bildet einen Teilbereich des Online-Marketings ab und verfolgt innerhalb des Marketing-Mixes primär das Ziel, die Aufrufe Ihrer Website(n) zu optimieren. Eine erhöhte Sichtbarkeit für potentielle Kund:innen und eine damit einhergehende größere Reichweite stehen im Vordergrund. 

Damit dieses Ziel gelingen kann, werden hierfür bezahlte Werbemaßnahmen eingesetzt, sodass Ihre Website(n) eine optimale Positionierung im Suchmaschinen-Ranking erhalten. Organische Suchmaschinenergebnisse (unbezahlte Suchergebnisse) tangieren hierbei nicht die eingesetzte bezahlte Werbung und sind somit separat zu betrachten. Durch gezielte Marketing-Maßnahmen werden diese jedoch ebenfalls auf natürliche Weise angehoben und sorgen für eine nachhaltige Stellung.

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SEO & SEA sind Teilbereiche des Suchmaschinen-Marketings (SEM)

Bei genauerer Betrachtung wird der Begriff SEM in die Begriffe SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising) differenziert. Wenn Sie einen Begriff in eine Suchmaschine eingeben, erhalten Sie nach kurzer Zeit eine Antwort durch das System und landen auf einer neuen Seite, der Search Engine Result Page (SERP). Eine solche Seite ist klassischerweise in drei Bereiche unterteilt: 

  • Werbung (SEA),
  • organische Suchergebnisse (SEO) und
  • Universal-Search Ergebnisse (z.B. Fotos und Grafiken).

An dieser Stelle treffen SEA (Search Engine Advertising) und SEO (Search Engine Optimization) aufeinander und bilden gemeinsam das SEM (Suchmaschinenmarketing).

Die Werbemaßnahmen mittels SEO werden hierbei sowohl oberhalb als auch unterhalb der organischen Suchmaschinenergebnisse angezeigt. In den meisten Fällen werden bis zu sieben Werbeanzeigen dargestellt, bis zu vier oberhalb bzw. bis zu drei unterhalb. Durch diese alternierende Anordnung der Werbeanzeigen werden die Google Ads zum Teil nicht als aggressive Werbung wahrgenommen. Bezahlt werden diese Werbemaßnahmen zumeist per Klick (Pay per Click). Das heißt: Immer dann, wenn die Website durch einen User aufgerufen wird, werden Kosten seitens des Websitebetreibers ausgelöst. 

Dem Webseiten- bzw. Anzeigenbetreiber liegt hierbei ein fixes SEA-Budget zu Grunde (in der Regel wird ein Tagesbudget festgelegt), welchem sich pro Klick bedient wird. Sobald dieses Budget aufgebraucht ist, verschwindet die Werbeanzeige aus der Search Engine Result Page und die Reichweite schwindet. Dieser Effekt zeigt den Nachteil der SEA. Hieran anknüpfend positioniert sich die SEO mit dem Ziel, organische Suchergebnisse und Treffer gewinnbringender zu positionieren. Bezahlte Werbemaßnahmen werden hierbei ausgeklammert und gesondert betrachtet.

On-Page- & Off-Page-Optimierung für das Suchmaschinen-Marketing (SEM) notwendig

Durch eine On-Page-Optimierung werden HTML5-Standards, Layout, Struktur und Contents direkt auf Ihrer Website angepasst und erhöhen dadurch die Reichweite in Suchmaschinen. Zudem sorgt eine Überarbeitung des Responsive Designs (Die optische Anpassung der Website an verschiedene Endgeräte wie Tablets und Smartphones) für eine erfolgreichere Platzierung im Suchmaschinenranking. 

Off-Page-Optimierungen, durch den Einsatz von Social-Media Verknüpfungen, Auswahl geeigneter Suchbegriffe sowie der Entschlüsselung von Suchbegriffen runden das Vorgehen ab. Wenn Sie beispielsweise ansprechende Grafiken oder Bildmaterialien auf Ihrer Website zur Verfügung stellen, werden diese außerdem in den Universal-Search Ergebnissen widergespiegelt, da es sich hierbei ebenfalls um organische Treffer handelt und nicht um bezahlte Werbemaßnahmen handelt. 

SEO-Maßnahmen benötigen im Anschluss an die Implementierung eine längere Wirkungsdauer, sodass ein Ergebnis im Sinne einer Top-Platzierung in den Suchergebnissen ad hoc nicht unbedingt zu erwarten ist. Es handelt sich hierbei vor allem um eine mittel- bis langfristige bzw. nachhaltige Anlage in die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website(n).

Zusammenfassung: SEO + SEA = SEM

Bei abschließender Betrachtung des Begriffs SEM lässt sich nochmals festhalten, dass SEA und SEO Hand in Hand gehen und sich gegenseitig bedingen und vor allem ergänzen. Besonders die zeitversetzte Wirkung der Suchmaschinenoptimierung kann durch gezielte SEA-Maßnahmen mittels bezahlter Werbeanzeigen aufgefangen werden, sodass Sie sofort einen positiven Effekt im Hinblick auf mehr Traffic, Anfragen und Umsatz verspüren können. Nutzen Sie den ganzheitlichen Blick des Search Engine Marketings, um Ihre Website bestmöglich und vor allem nachhaltig zu positionieren.

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